Absahnen – Wie Anleger bei Fonds zur Kasse gebeten werden

Es gibt Fonds, die lassen sich den Erfolgsfall von Ihren Anlegern bezahlen.

Wie das aussehen kann möchten wir hier an einer Beispielrechnung verdeutlichen. Stellen Sie sich vor, ein Fond verliert 30%. Im nächsten Jahr legt er wieder 10% zu. So manche Gesellschaft legt das als Erfolg aus und bittet die Anleger zur Kasse indem sie nun eine erfolgsabhängige Gebühr geltend macht. Solche oder ähnliche Tricks werden gern von Fondgesellschaften angewendet um an das beste eben das Geld  ihrer Kunden zu gelangen.

Eine solche Erfolgsgebühr auch Performance Fee genannt wird von vielen Fonds berechnet. Sollten Sie nicht wissen ob das auch auf ihren Fond zutrifft, schauen Sie sich die WAI also die Wesentlichen Anlegerinformationen des Aktienfonds an.  In diesen WAI müssen die Fondgesellschaften angeben ob und wie sie eine Performance Fee berechnen.

Kreativität beim Rechnen

Eine solche Performance Fee wird in der Regel von der Wertentwicklung nach Abzug laufender Kosten erhoben. Gehen wir von einer 15 prozentigen Rendite aus die mit einer 10 prozentigen Erfolgsbeteiligung verbunden ist wären das eben 1,5%.

Da sich Theorie und Praxis aber sehr oft unterscheiden sollte man unbedingt nachrechnen oder zumindest nachschauen ob diese Gebühr jährlich oder Quartalsweise berechnet wird. So können nämlich kurzeitige Kurssprünge die Gebühr hochschrauben. Es gibt sogar wo Gebühren monatlich berechnet werden.

Bafin setzt Regeln

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hat zumindest für in  Deutschland aufgelegte Fonds einen Verlustvortrag eingeführt. Der besagt das die Erfolgsgebühr nur erhoben werden darf wenn vorherige Verluste wieder aufgeholt worden sind. Da hier nur die letzten fünf Jahre zählen kann das mitunter reichen um den einmal früheren Hochstand wieder zu erreichen.

Es gibt auch keine klaren Vorgaben über die Höhe einer Erfolgsbeteiligung. Daher kann diese von 10 über 15, 20 oder gar 25 Prozent ausfallen. Ein Vergleich der WAI lohnt auf jeden Fall. Lassen Sie sich aber nicht verwirren davon dass die Erfolgsgebühr auf das letzte Geschäftsjahr berechnet wird und die Wertentwicklung auf das Kalenderjahr.

Top-Renditen mit Absahnen – Wie Anleger bei Fonds zur Kasse gebeten werden (AI)

Wer diese Performance Fee als zu undurchsichtig empfindet dem möchten wir raten sich einmal Alternative Investment anzuschauen. Auch hier immer unter dem Leitfaden, investiere nur das Geld, auf das du im Zweifel auch verzichten kannst!

Beim folgenden spanischen Unternehmen fällt zwar auch eine Gebühr an hier ist die aber abhängig von der Höhe Ihrer Investition.

Kleinanleger zahlen hier zwar 39% dafür wird aber durch eine wöchentliche Rentabilität von 4% wieder ausgeglichen. Das kann sogar durch eine Portfolio Insurance abgesichert werden.

Wer zum Beispiel ein Portfolio von 90€ mit einer festen Laufzeit von 365 Tagen erwirbt erhält eine Rendite von 16€.  Bei ein Portfolio von 100 000 €  mit 365 Tagen Laufzeit liegt die wöchentliche Rendite sogar bei 6,47% was einer monatliche Rentabilität von 28 022 € entspricht.

Interessiert?
Dann informieren Sie sich hier über  Atlantic Global Asset Management

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